Die Festung Marienberg grün angeleuchtet

Die Festung Marienberg in grün und mit einer Aids-Schleife auf dem Festungsberg bei der Aktion 2012.Die Stadt Würzburg hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder an der Aktion "Städte fürs Leben - Städte gegen Todesstrafe" der christlichen Laienbewegung Sant Egidio beteiligt. Dabei werden weltweit am 30. November bedeutende Gebäude in der Farbe der Hoffnung angeleuchtet - in Würzburg ist dies natürlich die Festung Marienberg.

Die Aktion gibt es seit dem Jahr 1999 - Würzburg ist seit 2004 Jahr für Jahr aufs neue dabei und setzt damit ein Zeichen für das Leben und gegen die Todesstrafe. Die Todesstrafe sollte so ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden.



Dass ausgerechnet Sant Egidio die Aktion unterstützt, liegt an den Grundüberzeugungen der Bewegung: Sant Egidio bemüht sich darum, das Evangelium in der heutigen Zeit zum Wohl von Armen und Unterdrückten in aller Welt umzusetzen. Zu diesen Unterdrückten zählen ebenfalls die Menschen, denen die Todesstrafe droht und mit denen Mitglieder von Sant Egidio in Kontakt stehen: Auch von Würzburg aus werden Briefe in die Todeszellen verurteilter Straftäter in die Vereinigten Staaten geschickt, "viele sitzen zu Unrecht dort", sagt Matthias Leineweber von Sant Egidio.

Gemeinsam mit anderen Gruppierungen hat Sant Egidio nach eigenen Angaben in 145 Ländern der Welt bereits über vier Millionen Unterschriften gegen die Todesstrafe gesammelt. Unterstützung bekommt die Unterschriftenaktion auch von Seiten der Politik.

Mehr Informationen

 

Letzte Aktualisierung: 10.01.2014